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Bericht über die Projektwoche „Schutz unserer Kinder"

 

Leider häufen sich Medienberichte, in denen Kinder in zunehmendem Maße Opfer von sexueller Gewalt werden. Als Reaktion auf diese Besorgnis erregende Entwicklung wollten wir an unserer Schule dieses brisante Thema mit einer Projektwoche aufgreifen, die in Zusammenarbeit mit der Kripo Fürstenfeldbruck und dem Jugendamt Dachau vom 28. Juni bis 2. Juli stattfand.

In diese sensible Thematik wurden die Kinder der 3. und 4. Klassen zunächst anhand eines kindgerecht inszenierten Theaterstücks „Das Geheimnis" der Gruppe „Trampelmuse" eingeführt, anschließend erfolgte durch speziell geschulte Fachleute eine altersgerechte Aufarbeitung und Vertiefung in kleinen Gruppen.

Im Rahmen eines Informationsabends erhielten die Eltern vorab allgemeine Hinweise von Seiten der Kripo Fürstenfeldbruck sowie der Darsteller des Theaterstücks, das an diesem Abend auch für die Eltern aufgeführt wurde. Danach bestand die Möglichkeit zur Diskussion.

Ein Dachauer Institut für Gewaltprävention stellte den Erziehungsberechtigten zudem die Inhalte ihrer Selbstbehauptungskurse vor, die dann in den folgenden Wochen für Interessierte im Anschluss an den Unterricht durchgeführt wurden.

Die Lehrkräfte der einzelnen Jahrgangsstufen griffen immanente Lernziele der Familien- und Sexualerziehung auf und bearbeiteten sie in ihren Klassen. Vorrangiges Ziel war und ist es, das Selbstbewusstsein der Kinder dahingehend zu stärken, dass sie befähigt werden, sich gegen Übergriffe Erwachsener zur Wehr zu setzen. In den 1. und 2. Klassen wurde z.B. die Lektüre „Das große und das kleine NEIN" gelesen, eine dritte Klasse fertigte ein Arbeitsheft zu dem Thema „Mädchen und Jungen".

Zwangsläufig konnte durch dieses Projekt die Problematik nur ansatzweise aufgezeigt werden. Es bleibt eine ständige Aufgabe für Schule und Eltern, die Kinder diesbezüglich zu sensibilisieren.

Die mit dem Theaterprojekt verbundenen, nicht gerade unbeträchtlichen Kosten konnten wir zum Großteil mit Hilfe von Spenden bzw. Sponsoren decken. Hier danken wir insbesondere der Stiftung „Children", dem Jugendamt Dachau, Herrn Hogh-Binder (TBU Ingenieurbüro), der E.ON Bayern AG, der Volks- und Raiffeisenbank Dachau sowie Frau Kuberlinow (Zeltgruppe Ludwigsfeld) für die finanzielle Unterstützung.

 

 

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